Einkaufen war ich, das Wochenende ist gesichert. Dann habe ich den Urologen angerufen wegen des Befundes. Er wird gegen halb zwei zurückrufen und mir das Ergebnis mitteilen. Dessen Mitarbeiter dürfen wohl nicht darüber mit den Patienten reden?! Ich habe so lange gewartet, da sind die zwei Stunden nun auch nicht mehr schlimm. Ich fühle mich nicht krank, PUNKT!

Heute Mittag gibt es erst mal was bodenständiges – Graupensuppe. Und wenn ich nächste Woche mal viel Zeit habe, werde ich mir eine Kürbiscremesuppe kochen. Ich war heute Morgen im Garten, die Trauben haben zum größten Teil den Amseln geschmeckt. Es sei ihnen gegönnt. Die fressen ja auch die Insekten den Sommer über. Ich habe jetzt drei Amselpaare im Garten mit Nest, aber zum Traubenfressen kommen viele andere.

Ich hätte größte Lust am Wochenende irgendwas zu unternehmen. Leider kann ich mich an keinem Gedanken erwärmen. Es kommt wohl jetzt eine Phase, wo sich das mein neues Leben erst mal eispielen sollte, neue Interessen sind zu definieren und vielleicht geht es dann in eine ganz andere Richtung? Ich mag mich noch nicht festlegen. In den Tag hinein leben, jeden Tag – das ist schon mal ein großer Fortschritt zu früher, als ich alles plante und jeden Gedanken tausendmal abgewogen hatte. So ändert sich ein Leben und der Mensch. Heute nicht wissen was morgen kommt, was man möchte – hat auch was.