gestern habe ich mein umfangreiches Programm geschafft. Zum Schluß hatte ich eine Currywurst gegessen und war im KaDeWe. Später am Abend bin ich aus Berlin nach Niemegk gefahren. In der ländlichen Idylle auf einem Ponyhof hatte ich sehr gut geschlafen und bin zeitig aufgestanden, nun frühstücke ich gerade und dann fahre ich nach Sachsen Anhalt zu einer Straußenfarm.
Nach dem Einkauf und einem guten Mittagessen werde ich mich langsam wieder nach Hause trollen.
Mir war nur wichtig, die Tage so rasch als möglich zu verbringen, mich abzulenken und alles zu verdrängen. Der kleine Eingriff am Freitag hat nun kaum Schmerzen und mehr hinterlassen. Alles verheilt gut, wünschenswert.
Ich habe Bedenken, dass ich in der gewohnten Umgebung wieder mehr an an vieles aus meiner jüngsten Vergangenheit erinnert werde. Das wäre nicht in meinem Sinn, und schließlich kann ich ja nun nicht jede Woche verreisen. Natürlich gibt es noch ein paar schöne Termine, an denen ich nicht zu Hause sein muss, auch Termine, wo wir in der Gruppe reisen und vielleicht entscheide ich mich ja noch, mit nach Kroatien zu fahren.
Um all dem endgültig zu entkommen, sollte ich wohl doch die Wohnung verkaufen, etwas neues schaffen, am besten ein Haus im Bungalowstil mit einem größeren Grundstück. Noch mal von vorn beginnen, Erinnerungen ausschalten.
Jetzt werde ich frühstücken.