Ich habe an meinem Blog ein paar Veränderungen vorgenommen. Ein paar Plugins ausgetauscht. Das Theme noch weiter vereinfacht. Und es wird nichts anderes mehr auf dieser Seite geben als den Inhalt zu diesem Blog.

Das waren feuchte Weihnachten. Nur am heutigen Abend beim joggen ist es kälter geworden. Es wird Zeit, dass man wieder ins Hallenbad gehen kann. Ich habe mein Ziel, Weihnachten die hundert Kilo zu schaffen leider knapp verfehlt. Aber ich bin sicher, dass ich bis zu meiner Operation voraussichtlich am 17.02.17 durch Disziplin auf unter neunzig Kilo komme. Das macht insofern Sinn, als das ich mir das vielleicht noch vorhandene überflüssige Hautgewebe während der OP straffen lassen möchte. Im Moment gibt es noch keinen solchen fallenden Bauchlappen, aber es sind ja noch mehr als zehn Kilo zu verlieren. Wenn ich das erreicht habe und halten kann, habe ich für meine Größe kaum noch Körperfett, alles was dann noch runter geht oder abtrainiert wird wird durch Muskeln ergänzt – ich werde also so wohl eher nie 70 kg erreichen, bestenfalls 80…81! Vielleicht kann ich dann durch eine asketische Lebensweise das ein oder andere Kilo noch verlieren.

Erst einmal mag aber wichtig sein, mich auf die OP vorzubereiten. Ab sofort keinen Alkohol mehr, darauf achten, dass ich keine Hautverletzungen habe (wegen der Infektionen, die es halt geben könnte), in  den letzten Tagen keinen Infekt, keine Erkältung und dgl.. Ein bisschen Angst habe ich ja schon, sicher auch weil ich 2011 bei meiner Knie-OP in der Narkose einen Herzstillstand hatte. Vor fünf Jahren lag ich Weihnachten und Silvester auf der Intensivstation, das war kein Vergnügen! Das hat meinen Hausarzt 2012 mich davon abbringen wollen, diese OP durchführen zu lassen. Jetzt hatte ich mir etwas erhofft, und dadurch das ganze forciert, so vorangetrieben, dass ich nun mein Gesicht verlieren würde, wenn ich einknicken sollte.

Im Prinzip ist es ja nun eh egal wie die OP ausgeht. Hop oder Top, jedes Ergebnis ist mir nun recht. Aber ein Pfand habe ich sicher noch in der Hand, es ist eine renommierte Privatklinik, die werden schon dafür sorgen, dass alles seinen Gang geht.

Aber erst mal geht es zu Silvester nach Marrakesch! Nun ist alles gebucht und bestätigt. Auch wenn Casablanca meine erste Adresse gewesen wäre, freue ich mich nun auf das neue Ziel, die Legende um Casablanca hat sich für mich nun eh erledigt.

Für das Umbuchen der bestellten Tickets hatte ich 25 Euro gezahlt, gemessen an dem, was mir in letzter Zeit durch die Finger geronnen ist, sind dies Peanuts. Geld macht auch nicht glücklich.

Noch zwei Tage arbeiten, dann ist dieses Jahr so gut wie vorbei. Der Hinflug dauert mehr als neun Stunden mit zwei Zwischenstops, der Rückflug im neuen Jahr nur dreieinhalb Stunden Direktflug.

Das ganze zu einem Preis weit unter dem, den ich pro Person auf der Burg bezahlt hätte…. quasi fast geschenkt.