eine kurze Nacht ist zu Ende. So ein Weihnachts-„wochenende“ ist auch ein bisschen anstrengend. Nach dem gestrigen Mahl und den nun wieder „erlaubten“ geselligen Stunden, habe ich noch aufgeräumt, geblogt und bin schlafen gegangen. Heute habe ich eigentlich nichts zu tun. Ich bin zum Essen eingeladen.
Ich habe noch eine halbe Stunde Zeit, kann noch was schreiben. Früher hatte ich geschrieben, was mich bewegt, was ich für Gefühle und Wünsche hatte, heute bin ich nur noch leer, vielleicht habe ich noch Hoffnungen, aber im Moment kann ich nicht mal dazu mehr einen Gedanken fassen. Da erscheint es gut, im Kreis meiner Freunde und Bekannten aufgefangen worden zu sein. Nach den letzten Ereignissen fiel ich in ein riesentiefes Loch mit allem hätte ich gerechnet, aber so verstoßen zu werden und den Kontakt mit mir auf diese Weise abzubrechen, dass war selbst für mich einfach zuviel.
Am Mittwoch als ich nach Hause kam, nachdem ich nochmals versucht hatte zu reden, hat mir „meine Haushälterin“ (übrigens lt. Wikipedia „Hausperle“) empfohlen, auf die Schnelle ein Weihnachtsessen zu organisieren.
Da ich die letzten Tage durch die Ereignisse wahrscheinlich zu niedergeschlagen, verzagt und unendlich tief traurig, hat sie viel zum Gelingen beigetragen. Sie war mir sehr wohl eine Stütze in einer Zeit, als ich ausweglos war. Nun bin ich nur noch leer, sicherlich wird dieser Zustand noch eine Weile anhalten, schließlich muss ich nun ein Gefühl verdrängen, dass mich ein ganzes Leben, oder zumindest fünfundvierzig Jahre begleitet hatte.
Und nie hätte ich gedacht, dass mich diese Zurückweisung so tief treffen könnte.
So und nun mag ich endlich auf andere Gedanken kommen.
In den nächsten Tagen wird es wohl noch ein Resümee meiner Erlebnisse und Erfahrungen geben, dann soll`s damit auch genug sein. Ich werde den Blog schließen.